RegenerativKraftwerk Bremen

RegenerativKraftwerk Bremen

Um dem Ziel einer Vollversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien näher zu kommen, ist es notwendig, dass die erneuerbaren Energiequellen nicht nur Energie liefern, sondern auch Systemdienstleistungen erbringen. Das heißt, Sonne, Wind, Wasser und Biomasse müssen in der Lage sein, Netzspannung und -frequenz aufrechtzuerhalten, die für eine sichere Stromversorgung unabdingbar sind.

Virtuelles Kraftwerk für Systemdienstleistungen

Im Rahmen der Forschungsarbeit mit Namen „RegenerativKraftwerk Bremen“ wurde hierfür eine Lösung gefunden. Dabei wurde das Virtuelle Kraftwerk vom reinen Energieaggregator zum Aggregator für Systemdienstleistungen im lokalen sowie im regionalen Maßstab weiterentwickelt.

Virtuelles Kraftwerk für die Industrie

Im Projekt wird ein Bremer Industriegebiet mit erneuerbaren Energien versorgt. Auf dem Gelände des "Altwerk Bremen" liegt der Firmensitz der Deutschen Windtechnik AG mit der dazugehörigen Infrastruktur wie Bürogebäude sowie Werk- und Instandsetzungshallen. Die Deutsche Windtechnik AG betreibt auf ihrem Betriebsgelände eine Windkraftanlage, eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk. Eine stationäre Batterie und Elektrofahrzeuge dienen als Stromspeicher. Das Anlagenportfolio dient zur Demonstration für weitere Anwendungsfälle und kann entsprechend skaliert werden. Schaubild

Das lokale Stromnetz wird direkt zum Ausgleich der Strommengen verwendet, so dass höhere Spannungsebenen entlastet werden. Zusätzlich sind die Anlagen in der Lage, über die Regelenergiemärkte aktiv die Frequenzhaltung zu unterstützen.  

Zudem zeigt das Forschungsprojekt, dass der Strombezug eines Industrieunternehmens durch die intelligente Abstimmung der Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten erheblich reduziert werden kann.

Erfolgreicher Abschluss

Das Forschungsprojekt wurde im August 2014 abgeschlossen und hat insbesondere in Bezug auf die Integration erneuerbarer Energien in die Strommärkte starken Einfluss auf die zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich genommen. 

Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter dem Förderkennzeichen 0325230A bzw. B gefördert.
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Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

Forschungspartner beim Projekt RegenerativKraftwerk Bremen ist die Deutsche Windtechnik AG.


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