emsys inside

Willkommen auf emsys-inside! Hier werden wir gelegentlich darüber berichten, was die emsysler unternehmen, wenn sie nicht erneuerbare Energiequellen in den Strommarkt einbinden, das Virtuelle Kraftwerk für die Zukunft fit machen oder den Wettergöttern lauschen.

Die Palette der gemeinsamen Aktivitäten ist reich bestückt: angefangen beim Drachenboot-Cup, über regelmäßige Unternehmungen wie EMSBrett-Spieleabend, ems-Klub oder Beachvolleyball, bis hin zu Festivitäten wie Kohltour oder Betriebsausflug. Viel Spaß beim Hineinschnuppern in die emsys-Welt!

27.03.2018

Kohlturelle Aktivitäten

Was wäre ein Winter ohne Kohltour! Anfang März besorgten sich die emsysler also Boßelausrüstung und Bollerwagen. Was für uns Nordlichter ein Muss ist, sorgt bei Auswertigen oft für fragende Blicke. Hier also ein kurzer Exkurs in Oldenburger Kultur:

Für eine Kohltour sammelt sich eine beliebig große Gruppe (je mehr, desto lustiger) um einen obligatorischen Bollerwagen, welcher mit allerlei Wegzehrung (vorwiegend flüssig) beladen wird. Der Konvoi macht sich dann, oft in klirrender Kälte, auf einen mehrstündigen und in der Regel durch Umwege gestalteten Fußmarsch, der durch verschiedene Spiele bereichert wird. Das Reiseziel ist eine Lokalität, in welcher  gemeinschaftlich die "Nationalspeise" Grünkohl mit Kochwurst, Pinkel und Kassler verzehrt wird.

Boßeln wiederum ist ein Ballsport, der beispielsweise während einer Kohltour, aber natürlich auch als ernsthafter Sport betrieben werden kann. Um das umfangreiche und variantenreiche Regelwerk einmal auf die von uns betriebene Version herunterzubrechen: Mehrere Gruppen werfen ihren jeweiligen Ball so, dass er möglichst weit auf dem Weg rollt. An dem Punkt, an dem der Ball liegen bleibt, startet das nächste Teammitglied. Ziel ist, mit möglichst wenig Würfen ans Ziel zu gelangen.

So boßelten wir uns also, bei Minustemperaturen dick eingepackt, unseren Weg zur Gaststätte. Schon nach wenigen Metern drohte dem Spaß jedoch ein jähes Ende: Team "Gelb" hatte seine Boßelkugel in dem vermutlich einzigen nicht zugefrorenen Straßengraben Oldenburgs versenkt. Trotz engagiertem Einsatz des Krabers (eine Art spezieller Kescher) konnte die Kugel nicht wiedergefunden werden. Umso größer war die Erleichterung, als ausgerechnet der Kollege, dessen Wurfdrall nicht der Straßenbiegung gefolgt war, die Kugel schließlich doch herausfischen konnte und die Gruppe nannte sich fortan Team "Schmutzig-Gelb".

Nach dieser Unterbrechung verliefen die letzten 5 Kilometer reibungslos. Allerdings wurde vergessen, die Würfe mitzuzählen, so dass am Ende jedes Team zum Sieger erklärt wurde. Zugegebenermaßen war die sportliche Auswertung auch das letzte, was uns im Sinn stand, als wir verfroren das Restaurant in Metjendorf erreichten. Die Vorsuppe brachte uns wieder auf Normaltemperatur und danach schlugen wir uns mit Grünkohl die Mägen voll. Unser hausinterner Amateur-DJ legte anschließend Musik auf wir ließen den Abend frisch gestärkt auf der Tanzfläche ausklingen.

06.12.2017

Süßes Jubiläum

Feste sind da, um gefeiert zu werden! Und jede wirklich gute Party braucht auch eine Torte. Das dachte sich auch das Team, das sein internes Ticket-System liebevoll „Ananas" nennt und auf das 10.000ste Ticket zusteuerte. Kurzerhand wurde eine individualisierte Kalorienbombe bestellt und nachdem alle Wunderkerzen abgefackelt waren, verspeisten die emsysler das köstliche Kunstwerk. So hatten alle Kollegen einen leckeren Anteil an dem kleinen Jubiläumsfest.

28.11.2017

Betriebsausflug 2017 – emsys erobert Spiekeroog

Zu den großen Highlights im emsys-Kalender gehört der jährliche Betriebsausflug. Am 01. September war es endlich soweit: Mit dem Bus ging es an die Nordsee und mit der Fähre auf unsere Lieblingsinsel Spiekeroog.

Seit Jahren buchen wir ein abgelegenes Hotel, in dem die ganze emsys-Schar nach Belieben walten kann. Das Programm begann mit Vorträgen durch Kollegen und Geschäftsführer und wir lernten einiges über neue Software- und Strategie-Entwicklungen.

Als sich nach dem Mittagessen dann der Programmpunkt „Überraschung" näherte, rieben sich die Chefs die Hände: Alles war für einen Energiewende-Workshop vorbereitet. Neben dem Seminarraum wartete eine Fülle an Baumaterial und nach einer ersten kurzen Bestandsaufnahme teilten sich die Kollegen in Gruppen auf, um Windkraftanlagen und Co zu bauen. Voll in ihrem Element hantierten die emsysler mit Holz, Kabeln, Lego und allerlei mehr.

Stunden später konnte Team „Wetter" Energiequellen simulieren, während Team „Verbraucher" eine beleuchtete Lego-Stadt gebaut hatte. Team „Anbindung" saß mit Kabeln und leuchtenden Augen am Laptop, um die Projekte an das Virtuelle Kraftwerk anzuschließen. Team „Windkraftanlagen" überzeugte durch drei kaum wacklige, unterschiedlich dimensionierte Windräder inklusive einer kompletten Neuentwicklung zur Bündelung von Windströmen und erreichte satte 0,08 V. Team „Pumpspeicherkraftwerk" hatte unvernünftig viele Bänke gestapelt und erzeugte durch das Gefälle immerhin 4 V. Team „Wellenkraftwerk" trieb einen Lego-Seemann wieder und wieder in den feuchten Tod, während sie 0,002 V generierten.

Nachdem die Energiewende nun erfolgreich (ganz klein) eingeführt war, gönnten wir uns einen gemütlichen Abend am Strand.

Am Samstagvormittag präsentierten die Teams ihre Werke den übrigen Gruppen und ernteten gebührenden Beifall. Anschließend machten sich alle emsysler mit einer großen Portion Sonnencreme für die Schnitzeljagd bereit. Acht Gruppen wurden ausgelost und mit meteorologischen Rubbeltattoos markiert, bevor jedes Team mit einem Aufgabenzettel und dem ersten Rätsel ausgestattet wurde. Die Strategen sicherten sich erstmal die Zusatzpunkte für energetische Muschelbilder, die Tüftler googelten nach „Dalben" auf der Insel oder brüteten über einem Bilderrätsel und schließlich waren alle Kollegen über Spiekeroog verstreut und stürmten von Station zu Station.

Fünf Stunden später versammelten wir uns pünktlich am Hafen um den Heimweg anzutreten. Auf dem Festland wurden die Sieger gekührt. Das drittplatzierte Team „Niesel" erhielt Windsäcke, Team „Südwest-Wind", als Zweiter, Mousepads mit Offshore-Windparks und der Hauptpreis, T-Shirts mit „emsysiertem" Spiekeroog-Wappen, ging an Team „Sturmwarnung".

Um 20 Uhr waren wir wieder in Oldenburg und platzierten die Energiewende-Bauwerke im Besprechungsraum. Es war ein erschöpfender, aber erlebnisreicher Betriebsausflug, mit dem die Organisatoren sich ihren Abschlussapplaus voll verdient haben.

Die grandiose Zusammenfassung der zwei Tage hat Team „Videodokumentation" geschaffen. Viel Spaß beim Ansehen!